Barnstorfer Moor: Arbeitskreis soll Schutz des Hochmoors verbessern

Abbildung: Vorläufige Gebietskulisse zur Veranschaulichung des möglichen Betrachtungsraumes. © Amt für regionale Landesentwicklung Leine-Weser.
Am 22. Juni informieren drei Behörden über das Projekt „Moorentwicklung 3.0“ im Barnstorfer Moor. Ein neuer Arbeitskreis soll Ziele für den Schutz und die Entwicklung des Barnstorfer Moores definieren und daraus konkrete Maßnahmen ableiten.
Barnstorf – Die Stiftung Naturschutz im Landkreis Diepholz, der Landkreis Diepholz und das Amt für regionale Landesentwicklung Leine-Weser informieren in einer öffentlichen Veranstaltung über den Moor- und Klimaschutz im Barnstorfer Moor. Die Infoveranstaltung findet am Montag, 22. Juni 2026, um 18 Uhr im Ratssaal des Rathauses in Barnstorf statt.
Im Mittelpunkt der Veranstaltung steht das Kooperationsprojekt „Moorentwicklung 3.0“, in dessen Rahmen Eigentümerinnen und Eigentümer im Barnstorfer Moor sowie weitere Interessierte über den aktuellen Stand und die geplanten Schritte zum Schutz des Gebietes informiert werden. Das Barnstorfer Moor, auch bekannt als Großes Moor bei Barnstorf, ist laut Angaben der Beteiligten ein ökologisch besonders wertvoller Hochmoorlebensraum, der zahlreichen gefährdeten Arten Schutz bietet. Gemeinsam mit den Teilnehmenden soll erörtert werden, wie der Moor- und Klimaschutz in dem unter Naturschutz stehenden Gebiet weiter verbessert werden kann.
Neuer Arbeitskreis zum Schutz des Moores
Vorgesehen ist im Rahmen des Projekts die Bildung eines Arbeitskreises. Dieses Gremium soll unter Berücksichtigung der Interessen des privaten Grundeigentums Ziele für den Schutz und die Entwicklung des Barnstorfer Moores definieren und daraus konkrete Maßnahmen ableiten. Die Initiative wird von der Stiftung Naturschutz im Landkreis Diepholz, dem Landkreis Diepholz und dem Amt für regionale Landesentwicklung Leine-Weser gemeinsam getragen, wie das Amt mitteilt.
Für inhaltliche Fragen stehen beim Amt für regionale Landesentwicklung Leine-Weser Projektleiterin Hanna Schramm (Telefon: 04271/801-152, E-Mail:
Quelle: Kreiszeitung vom 18.06.2026



