Andreas Nieweler ist neuer Vorsitzender
Beirat der Stiftung Naturschutz mit personellen Veränderungen / Martin Lütjen verabschiedet
Landkreis Diepholz – Der Beirat der Stiftung Naturschutz des LandkreisesDiepholz hat einen neuen Vorsitzenden: Andreas Nieweler folgt auf MartinLütjen, der dieses Amt zuvor lange bekleidete. Diese personelle Änderung war Teil einer Sitzung des Beirats in der Gaststätte Ellinghausen in Bassum-Wedehorn, bei der auch eine Reihe aktueller Sachthemen auf der Agenda standen, teilt die Stiftung Naturschutz in einer Presseinformation mit.
Führungswechsel: Martin Lütjen (l.) übergibt sein Amt als Beiratsvorsitzender am Andreas Nieweler (2.v.l.). Olaf Miermeister (2.v.r.) bleibt stellvertretender Vorsitzender.Jan Kanzelmeier (r.), Geschäftsführer der Stiftung Naturschutz, stellte aktuelle Projekte vor. © Stiftung Naturschutz
Der langjährige Beiratsvorsitzende Martin Lütjen aus Twistringen stellte nachfast 40 Jahren engagierter Arbeit altersbedingt den Vorsitz zur Verfügung.Lütjen war als studierter Biologe, zuletzt als Leiter des Gymnasiums Twistringen und ehrenamtlicher Naturschutzbeauftragter im Landkreis Diepholz tätig. Bei den Neuwahlen kandidierte nun Andreas Nieweler als früherer Geschäftsführer der Abfallwirtschaftsgesellschaft Bassum (AWG) für dieses Ehrenamt und wurde einstimmig gewählt. Nieweler beschäftigte sich während seines gesamten Berufslebens mit dem technischen Umweltschutz, war aberauch schon seit 2010 Mitglied des Kuratoriums der Stiftung und kennt deren Aufgaben und Aktivitäten seit vielen Jahren, so die Stiftung. Als Stellvertreterwurde Olaf Miermeister, Jurist des Landvolkverbands Syke, in seinem Amtbestätigt.
In einer kleinen Feierstunde wurde Martin Lütjen mit launigen Worten undeinem Rückblick auf seine langjährige Arbeit verabschiedet. So war es Lütjen,der die fachliche Arbeit der Stiftung Naturschutz über vier Jahrzehnte begleitet und forciert und somit zur positiven Entwicklung beigetragen habe, heißt es weiter. Insbesondere das Schlattprogramm sei ihm immer eine Herzensangelegenheit gewesen.
Aktuelle fachliche Themen des Beirates während der Sitzung waren insbesondere laufende Moorrevitalisierungsprojekte, geplante Flächenankäufe und Aktivitäten in der Schlattsanierung. Auch Kooperationsthemen mit anderen Naturschutzträgern und Förderungsanträge, wie die Unterstützung von Projekten mit Brutkästen für Wildbienen und einem Hirschkäfermeiler, standen zur Beratung an.
Im Beirat der Stiftung Naturschutz sind Vertreter von Flächennutzern und Flächenschützern, die sich fachlich und sachlich mit Naturschutzfragen auseinandersetzen. Dazu gehören der BUND, der Naturschutzbund Deutschland, die Landesjägerschaft und der Kreisheimatbund sowie dasLandvolk ebenso wie die Biologische Schutzgemeinschaft Hunte-Weser-Ems, die Faunistische Arbeitsgemeinschaft Moore, der Verein Naturpark Dümmer, die Forstwirtschaft und die Bundesvereinigung Torf- und Humuswirtschaft. Die Mitglieder des Beirats beraten den Vorstand und die Geschäftsführung in allen fachlichen Fragen, entwickeln Projekte und neueFörderprogramme.
Quelle: Kreiszeitung vom 28.08.2026



