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Biotop nicht nur für Frösche (07.04.2011)

Stiftung Naturschutz zeigt Ausstellung

Stuhr (sb) Die Stiftung Naturschutz (SN) im Landkreis Diepholz zeigt seit gestern Morgen die Wanderausstellung "25 Jahre Naturschutz im Landkreis Diepholz" im Rathaus Stuhr. Mit großformatigen Aufnahmen stellt die SN ihre Aufgaben und Förderschwerpunkte vor. Seit mittlerweise 27 Jahren engagiert sich die Stiftung im Landkreis und hat seitdem zahlreiche Projekte zur Neugestaltung und Erhaltung von Lebensräumen für Tiere und Pflanzen ins Leben gerufen.

"Ein Schwerpunkt liegt auf den sogenannten Augen der Landschaft, den Schlatts", sagen Anne Dasenbrock von der Geschäftsstelle und Heinz Brinkmann vom Vorstand der Stiftung. So wurden mehr als 300 kleine Feucht- und Wasserbiotope saniert. Weitere Tätigkeitsfelder sind Fließgewässer, Dorfökologie, spezieller Artenschutz und Trockenstandorte. Dabei greift die Stiftung auf Föderprogramme zurück. Laut Anne Dasenbrock ist mit dem Fließgewässerprogramm der Stuhrer Graben in Stuhr saniert worden.

In einem anderen Projekt für Laubfrösche wurden Kleingewässer am Klosterbach in Heiligenrode angelegt und der Fanger Schlatt saniert. "Alle Gewässer in Stuhr, an denen die Stiftung gearbeitet hat, werden von Zeit zu Zeit überprüft, um festzustellen, ob die Sanierung so ist, wie wir es uns vorstellen", sagt Brinkmann.

Auf Stuhrer Gemeindegebiet hat die Stiftung in den vergangenen Jahren fast 30 Projekte umgesetzt, sagen Brinkmann und Dasenbrock. Die Kommune ist laut Bürgermeister Cord Bockhop Geldgeberin für die Stiftung.

Quelle: Diepholzer Kreisblatt vom 07.04.2011