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Neu: Blüte aus der Tüte – Wildblumenprogramm

Mit unserem Wildblumenprogramm möchten wir dem allgegenwärtigen Rückgang von Wildinsekten entgegenwirken.

Programmanpassung!
Aufgrund der aktuellen Corona-Situation muss das Wildblumenprogramm in Teilen in das Jahr 2021 verschoben werden. Die im gesamten Landkreis vorgesehene Verteilung von 25.000 Saatguttütchen kann leider nicht durchgeführt werden, da sämtliche Aktionstage und Verteilstationen entweder abgesagt wurden oder geschlossen sind.
Die Verteilung der für die Ansaat auf größeren Flächen vorgesehenen Saatgutmenge wird wie vorgesehen vorgenommen.

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Herzlich willkommen bei der Stiftung Naturschutz im Landkreis Diepholz!

Der Landkreis Diepholz ging im Jahr 1984 mit der Gründung der ersten regionalen „Landkreisstiftung“ neue Wege im Naturschutz. Die Stiftung Naturschutz hat seitdem zahlreiche Projekte zur Neugestaltung und Erhaltung von Lebensräumen für Tiere und Pflanzen durchgeführt.

Sie ist eine wertvolle Ergänzung zum behördlichen Naturschutz und zu den Naturschutzverbänden. Die Stiftung zeichnet sich insbesondere durch die langfristigen Finanzierungsmöglichkeiten sowie durch die Verknüpfung verschiedenster Interessen in ihren Gremien aus.

Aufgrund des definierten Stiftungszweckes führt die Stiftung Naturschutz insbesondere Projekte zur Entwicklung, Erhaltung und Pflege von Natur- und Landschaft im Landkreis Diepholz durch.

Die Stiftung hat sich stets auf die sich wandelnden Einwirkungsfaktoren eingestellt und ist heute zu einer landesweit und darüber hinaus anerkannten und wirkungsreichen Institution geworden. Die Basis für diesen Erfolg bildet die gute Zusammenarbeit zwischen dem Landkreis Diepholz, der Stiftung und den verschiedenen Interessensgruppen sowie vor allen Dingen den vielen privaten Flächeneigentümern, auf deren Eigentumsflächen die Stiftung Naturschutzmaßnahmen durchführen kann.

Aus dem ursprünglichen Schwerpunkt „Klein- und Kleinstbiotope“ hat sich im Laufe der Zeit ein umfangreiches Aufgabenportfolio entwickelt, das mittlerweile auch die Realisierung von Großprojekten beinhaltet. Bei der Abwicklung solcher Großprojekte ist die gute Zusammenarbeit mit der Flurbereinigungsbehörde ein entscheidender Baustein geworden. Beispielhaft dafür sind das DBU-Projekt “Wiederherstellung historischer Schlattstandorte“, die „Renaturierung der Ellernbäke“ und die „Entwicklung des Geestmoores in Scholen-Blockwinkel“.

Inzwischen betreut die Stiftung Naturschutz über 400 Biotope auf über 400 ha im gesamten Landkreis und hat rund 350 ha Eigentumsflächen.

Die derzeit anstehenden Aufgaben sind nach wie vor mit denen der Anfangsjahre vergleichbar: Erhalt der heimischen Landschaft in ihrer Vielfalt. Gerade aufgrund der aktuellen Flächenknappheit und der Intensivierung vieler Landschaftsräume hat die Stiftung Naturschutz mit ihrer Dialogfähigkeit eine ganz besondere Bedeutung im regionalen Naturschutz.

Ein Höhenzug im Landkreis – Stemweder Berg

baumschnitt
Obstbaumschnitt
Foto: Stiftung Naturschutz

Tatsächlich gilt der Stemweder Berg als das nördlichste und kleinste Mittelgebirge Deutschlands. Seine waldreichen Kuppen ragen ganz im Süden des Landkreises empor. Der Berg ist nicht nur Landkreis- sondern auch Landesgrenze. Seine größte Höhe von 181 m erreicht er mit dem „Scharfen Berg“ in Nordrhein-Westfalen. Auf Diepholzer Seite reicht es immerhin noch für rund 150 m, mit denen er die höchste Erhebung im Landkreis Diepholz darstellt.

Seine ganz besondere Bedeutung für den Landschafts- und Naturschutz erhält der Berg nicht nur durch seine Wälder und Waldränder, sondern auch durch seine ganz unterschiedlichen Standortbedingungen in der Kulturlandschaft. Das hier anstehende Mosaik aus ganz armen sandigen bis zu reicheren kalkhaltigen Böden bringt einen besonderen Reichtum an Pflanzen- und Tierarten mit sich. Eine reizvolle Ergänzung stellen auch die teilweise noch vorhandenen Obstwiesen und Steinbrüche als historische Elemente der Kulturlandschaft dar.

Mit Unterstützung der BASF Polyurethanes GmbH konnte die Stiftung Naturschutz am Nordhang des Stemweder Berges etliche Flächen erwerben. Hier wurden Wälder angepflanzt, Waldränder und Hecken gestaltet, alte Obstwiesen gepflegt, neue Obstwiesen angelegt und Flächen zum Schutz von Ackerwildkräutern entwickelt.

Vielfältige Lebensformen am Stemweder Berg: